Hohe Privatverschuldung

Die Privat-Verschuldung erreichte im vergangenen Jahr in Spanien einen neuen historischen Höchstwert. Bereits Ende September schuldeten die Familien nach Angaben der Banco de España den Finanzinstituten 796.420 Millionen Euro in Form von Darlehen und Hypotheken. Das entspricht 84,5% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und bedeutet einen Anstieg von 19,4% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres.Erschwerend kommt in diesem Zusammenhang noch hinzu, dass sich die Kluft zwischen der Vermögenslage der spanischen Familien und der Verschuldung immer weiter vertieft.

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Erstellt am: 21.01.2007 10:10 Uhr

Canarios verdienen unterdurchschnittlich

Immer noch belegen die Kanarischen Inseln im Hinblick auf das durchschnittliche Einkommen seiner Einwohner spanienweit einen der letzten Plätze. Im Vergleich zu der reichen Region Madrid verdienen die Canarios nach jüngsten Angaben jährlich bis zu 7.000 Euro weniger. Bereits 2004 lag das Brutto-Durchschnitts-Jahreseinkommen eines Angestellten in Spanien bei 18.182,44 Euro, auf den Kanarischen Inseln lag dieses Einkommen jedoch nur bei 14.990 Euro. In Madrid lag das Durchschnittseinkommen gar bei 22.161 Euro.

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Erstellt am: 18.01.2007 10:09 Uhr

Mojo im Handgepäck wieder erlaubt

Fluggäste dürfen beliebte Souvenirs aus der kanarischen Gastronomie wie Mojo-Saucen, bestimmte Süßspeisen, Käse und Honig demnächst wieder im Handgepäck mit sich führen. So hat es der Sicherheitsausschuss der spanischen Zivilluftfahrtbehörde AENA auf Anregung des spanischen Justizministers Juan Fernando López Aguilar beschlossen.

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Erstellt am: 12.01.2007 10:23 Uhr

Für eine gemeinsame Antiterrorpolitik

Nach ersten Reaktionen von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero nach dem ETA-Anschlag im Madrider Flughafen bleiben kaum Zweifel daran, dass der Regierungschef jetzt alles daran setzen will, den Terror zu beenden.

Nach der Besichtigung des Anschlagsortes erklärte Zapatero, er werde alles dafür tun, um endlich der Gewalt ein Ende zu setzen. Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba gab zudem bekannt, der Ministerpräsident werde in Kürze vor das Parlament treten, um einen Konsens aller Parteien zur Antiterrorpolitik zu suchen.
Das Ziel Zapateros sei es dabei nicht, eine neue Antiterrorpolitik auszuarbeiten, sondern alle Parteien im Kampf gegen die Gewalt zu vereinen.

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Erstellt am: 11.01.2007 11:26 Uhr

Der Justizminister tritt frühestens im April zurück

Justizminister Juan Fernando López Aguilar wird frühestens Anfang April von seinem Amt zurücktreten, um sich als Spitzenkandidat der kanarischen Sozialisten bei den Kommunal- und Regionalwahlen im Mai dieses Jahres zu präsentieren.

Das war von dem Minister zu vernehmen, nachdem verschiedentlich kritisiert wurde, dass er seine privilegierte Situation schon jetzt für den Wahkamf ausnütze. Im April werden offiziell die Kandidaten für die Kommunal- und Regionalwahlen vorgestellt.

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Erstellt am: 11.01.2007 11:26 Uhr

SMS-Flut zur Weihnachtszeit

Das Versenden der Glückwünsche für die Weihnachtszeit und das neue Jahr per Handy-Kurznachricht, auch SMS genannt, ist weltweit mittlerweile üblich.

Ãœber Weihnachten und Neujahr haben die Canrios laut Angaben von Telefónica innerhalb von fünf Tagen rund 32 Millionen Nachrichten verschickt. Den Rekord gab es in der Silvesternacht, als spanienweit 190 Millionen SMS verschickt wurden. Dabei wurden 97 Millionen Nachrichten über den Marktführer Movistar verschickt, Vodafone verzeichnete 63 Millionen und der Rest ging über das Netz von Orange. Experten gehen davon aus, dass allein zu Silvester durch die SMS-Nachrichten rund 22 Millionen Euro in die Kassen der großen Mobilfunkanbieter geflossen sind.

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Erstellt am: 11.01.2007 10:42 Uhr

2 Mio. Besucher im Touristenportal

Ãœber 2 Millionen Besucher verzeichnete im vergangenen Jahr das Internetportal, das vom Tourismusministerium der kanarischen Regierung betrieben wird.

Allein im Dezember haben 259.575 Personen aus aller Welt die Website unter der Adresse www.canarias-turismo.com abgerufen. Die meisten Besucher kamen dabei aus Deutschland.

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Erstellt am: 11.01.2007 10:41 Uhr

Erhöhung der Posttarife

Die spanische Post hat zum 1. Januar 2007 das Porto für Briefsendungen innerhalb Spaniens und für Sendungen in andere EU-Länder erhöht. Reguläre Briefe bis 20 g müssen nun für Sendungen innerhalb Spaniens mit 0,30 Euro und für Sendungen in andere EU-Länder mit 0,58 Euro frankiert werden.Wie Sie schwerere Briefsendungen, Päckchen und Pakete ausreichend frankieren, erfahren Sie des Weiteren auf der Website der spanischen Post: www.correos.es

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Erstellt am: 11.01.2007 10:25 Uhr

Viele Bootsflüchtlinge sterben

Die offizielle Zahl der Toten liegt bei 1.167, doch man nimmt an, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer weitaus höher -bei bis zu 7.000 -liegen könnte. 2006 kamen knapp 80% der Menschen, die bei einer Ãœberfahrt in einem Cayuco ums Leben gekommen sind, aus dem Gebiet der Westsahara. Aus dem Bericht einer andalusischen Hilfsorganisation geht außerdem hervor, dass auf den Kanaren im vergangenen Jahr 33.126 illegale Immigranten in Gewahrsam genommen wurden (2005 waren es 4.700). Spanienweit spricht man 47.102 Festnahmen für 2006 (2005 waren es 11.781).

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Erstellt am: 11.01.2007 10:25 Uhr

Tod beim Einchecken

Die Touristin war am 5. Dezember in der Schlange vor einem Check-in-Schalter der Linie Thomsonfly unter schweren Schmerzen zusammengebrochen. Als die Reiseleiterin versuchte, am Schalter den Flughafenarzt zu verständigen soll sie mehrmals abgewiesen worden sein. Erst am dritten Schalter liess sie ein Iberia-Angestellter telefonieren. Die Frau war mittlerweile bewusstlos und der herbeigerufene Flughafenarzt verständigte einen Krankenwagen, der die Frau ins nächste Krankenhaus fahren sollte. Auf dem Weg dorthin verstarb die Frau. Jetzt soll geklärt werden, warum am Flughafen keine effektivere und schnellere Hilfe möglich war.

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Erstellt am: 11.01.2007 10:22 Uhr