Weitere Verlängerung

Pedro Sánchez

Der Ausnahmezustand wird zum fünften Mal verlängert, diesmal bis zum 07. Juni 2020.

Pedro Sánchez dazu: „In der Deeskalation werden wir die Wirtschaft und damit die Beschäftigung reaktivieren. Im Fall des Tourismus, eines Schlüsselsektors für die Kanarischen Inseln und für die Regierung, arbeiten wir auch auf europäischer Ebene an der Erholung der Aktivitäten. Niemand wird zurückgelassen und das gilt für Bürger und Gebiete.“

Unter dem „Zentralkommando“ des Alarmzustandes geht es für Spanien also weiter Richtung Phase 2 und 3 der Deeskalation. Kleinigkeiten ändern sich. Militär, Innenressort und Verkehrsministerium scheiden aus dem unmittelbaren Krisenstab aus. Das Gesundheitsministerium und die Autonomen Gemeinschaften sollen gemeinsam weiter in die „neue Normalität“ führen. Auch das ist ein Zugeständnis an die Regionen, die mit Erreichen der Endphase ihre Kompetenzen wieder voll übernehmen werden. Schon zuvor seien jedoch weitere Kompetenzübergaben möglich, kündigte Sánchez an. Man wolle hier flexibel sein.


Lockerungen ab dem 11.05.2020

Fernando Simon, Direktor des Zentrums für Gesundheit und Notfälle des Gesundheitsministeriums, erklärte am 07.05.2020, das bis zum kommenden Wochenende mit einer Entscheidung über die Anwendung der Phase 1 entschieden wird. Als Voraussetzung erklärte er, das alle Regionalregierungen per Videokonferenz bis Mittwoch einen Plan zur Einteilung ihrer Region an den Gesundheitsminister, Salvador Illa, übergeben.

Die kanarische Regierung hat vorgeschlagen, die Phase 1 für die Inseln Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa, Fuerteventura und La Palma zu beantragen, nachdem die Inseln La Graciosa, El Hierro und La Gomera am 4. Mai schon in diese Phase eingetreten sind.

Phase 1 regelt folgendes:

  • Treffen von bis zu zehn Personen innerhalb und außerhalb des Hauses unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von zwei Metern und unter Beachtung der Hygienevorschriften bezüglich Händewaschen und „Atemschutz-Etikette“.
  • Benutzung eines Fahrzeuges mit bis zu neun Sitzplätzen durch Bewohner derselben Adresse.
  • Gaststätten dürfen mit Auslastung von max. 50% ihrer Kapazität die Terrassen öffnen. Es muss ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Tischen eingehalten werden, und Kundengruppen dürfen maximal bis zu zehn Personen haben. Darüber hinaus müssen die Tische nach jeder Nutzung desinfiziert werden und es dürfen keine Speise- Getränkekarten und keine Serviettenständer verwendet werden.
  • Eröffnung von Geschäften mit weniger als 400 Quadratmetern ohne Terminvereinbarung. Die maximale Kapazität für Geschäfte beträgt 30%, es muss ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern eingehalten werden, und es muss ein Zeitplan für die bevorzugte Bedienung älterer Menschen festgelegt werden. Die Räumlichkeiten müssen zweimal täglich desinfiziert werden.
  • Trauerfeierlichkeiten für eine begrenzte Anzahl von Angehörigen in öffentlichen oder privaten Einrichtungen: Fünfzehn Personen im Freien oder zehn in geschlossenen Räumen. Das Gefolge für die Beerdigung oder die Verabschiedung zur Einäscherung der/s Verstorbenen ist auf höchstens fünfzehn Personen beschränkt, und gegebenenfalls kann der Kultusminister oder eine dem jeweiligen Bekenntnis gleichgestellte Person für die Ausübung der Bestattungsriten zum Abschied des Verstorbenen hinzugezogen werden.
  • Freiluftmärkte auf der öffentlichen Straßen und Plätzen, mit Vorgaben für den Abstand zwischen den Ständen und Abgrenzung des Marktes für eine angemessene Kontrolle der Kapazitäten durch die Sicherheitskräfte. Anfängliche Begrenzung auf 25% der üblichen Stände und maximaler Kundenmenge von einem Drittel der Kapazität.
  • Die Gotteshäuser werden geöffnet, es darf nur ein Drittel ihrer Kapazität zum Betreten zugelassen werden.
  • Fortschreitende Reaktivierung sozialer Dienste unter vorrangiger Berücksichtigung der am stärksten benachteiligten Gruppen auf der Grundlage der festgelegten Gesundheitsempfehlungen.
  • Die Bildungszentren werden für die Desinfektion, Konditionierung sowie die administrative und vorbereitende Arbeit von Lehrern und Hilfspersonal geöffnet.
  • Öffnung der Universitäten für Desinfektion, Konditionierung sowie für Verwaltungs- und Forschungszwecke. Eröffnung von Universitätslabors.
  • Allmähliche Wiedereröffnung der wissenschaftlich-technischen Einrichtungen, die in der ersten Phase der Pandemie geschlossen wurden, weil sie kurzfristig nicht als wesentlich angesehen wurden.
  • Es können wissenschaftliche oder innovative Seminare und Konferenzen abgehalten werden, mit einem Mindestabstand von mindestens zwei Metern und höchstens 30 Teilnehmern.
  • Öffnung der Aktivitäten im Agrar- und Fischereisektor.
  • Öffnung von Bibliotheken zum Ausleihen und Lesen mit begrenzter Kapazität.
  • Kulturelle Veranstaltungen und Shows für weniger als 30 Personen in geschlossenen Räumen mit einer maximalen Kapazität von einem Drittel.
  • Kulturelle Freiluftveranstaltungen und Shows für weniger als 200 Personen nur mit Sitzplätzen und dem nötigen Abstand.
  • Besuche von Museen (keine kulturellen Aktivitäten) mit 1/3 der Kapazität und Personenkontrolle in den Ausstellungsräumen.
  • Aktiv- und Naturtourismus für begrenzte Personengruppen. Audiovisuelle Produktion und Dreharbeiten von Filmen und Serien.
  • Eröffnung von Sport-Hochleistungszentren mit verstärkten Hygiene- und Schutzmassnahmen und, wenn möglich zu unterschiedlichen Zeiten. Zusätzlich zur durchschnittlichen Ausbildung in den Profi-Ligen.
  • Sportanlagen im Freien ohne Publikum (nur für Nichtkontaktsportarten: Leichtathletik, Tennis). Individuelle Sportaktivitäten nach Vereinbarung in Sportzentren, die keinen Körperkontakt und keine Nutzung der Umkleideräume beinhalten.

Erkennen von Symptomen

Mit dieser Anwendung „COVID-19 Assistance“ können Sie die möglichen Symptome einer COVID-19-Infektionskrankheit selbst beurteilen und sich über die folgenden Empfehlungen informieren.
Die mobile Anwendung hat die Aufgabe, die Selbsteinschätzung der Bürger hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit, an der Infektionskrankheit COVID-19 zu leiden, zu unterstützen, mit dem Ziel, das Anrufvolumen auf die Anzahl der Gesundheitsnotfälle zu reduzieren.

Nach erfolgter Analyse durch das Programm soll eine erste Untersuchung möglicher Fälle und anschließender Nachverfolgung durch die Gesundheitsbehörden erfolgen.
 
Die Verwendung der Anwendung stellt keine medizinische Diagnose, Notfallversorgung oder Verschreibung von pharmakologischen Behandlungen dar. Die Verwendung der Anwendung kann in keinem Fall die persönliche persönliche Beratung vor einem entsprechend qualifizierten Arzt ersetzen.

Hier die Links zum Download:

Zum PlayStoreZum AppStore


Ausgangssperre auf den Kanaren

Pedro Sánchez

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Sonntagmorgen (22.03.) angekündigt, dass der Alarmzustand um weitere zwei Wochen verlängert wird. Das hat der Regierungschef laut übereinstimmenden Medienangaben in einer Videokonferenz mit den Ministerpräsidenten der Autonomen Gemeinschaften bekanntgegeben.

Die Regierung muss sich diese Maßnahme noch vom Parlament genehmigen lassen, was jedoch eine Formalie sein dürfte. Die Entscheidung bedeutet, dass die weitgehenden Restriktionen im öffentlichen Leben über den 29.03. noch mindestens bis zum 12.04., Ostersonntag, beibehalten werden.

In Spanien hat die Pandemie bis Sonntagmittag bereits 1.720 Menschenleben gefordert. Die Zahl der Infizierten wird mit 28.572 Menschen angegeben.

Die Zahl der am Corona-Virus verstorbenen Patienten ist auf den Kanarischen Inseln inzwischen auf neun gestiegen.

Bei der letzten Zählung am Samstag (21.03.) sind auf den Kanarischen Inseln seit Beginn des Ausbruchs 414 Corona-Patienten gezählt worden. Davon mussten 139 in Krankenhäuser eingeliefert werden. 29 Personen wurden bisher auf den Intensivstationen des Archipels behandelt. In dieser Zeit gelten sieben Menschen als geheilt.


Ausgangssperre auf den Kanaren

Die Ausgangssperre gilt nach Angaben der spanischen Regierung für mindestens 15 Tage. In einem ersten Entwurf sollte die Maßnahme erst am Montagmorgen um 8:00 Uhr in Kraft treten. Nach einer Korrektur am Samstag gilt sie hingegen bereits seit dem Wochenende also ab heute, dem 14. März 2020. Nur noch in wenigen Ausnahmefällen darf das Zuhause verlassen werden. Dazu gehören:

  • Der Einkauf von Lebensmitteln oder wichtigen Konsumartikeln.
  • Der Weg zum Arzt oder zur Apotheke.
  • Der Weg zur Arbeit oder zu anderen, nicht aufschiebbaren beruflichen Terminen.
  • Die Betreuung Hilfsbedürftiger.
  • Der Weg zu Finanzinstituten.
  • Das Ausführen eines Hundes auf dem kürzesten Weg.
  • Der Heimweg aus einer der genannten Situationen.
  • In ähnlich dringenden Fällen sowie bei höherer Gewalt.

In allen anderen Fällen ist das Verlassen des Zuhauses streng untersagt. Die Maßnahme gilt auch für Touristen, die Hotel-Anlagen oder Ferienwohnungen nicht verlassen dürfen. Um die Maßnahmen durchzusetzen, wurde das Militär direkt dem Innenministerium unterstellt. Damit sorgen nun spanienweit rund 250.000 Personen für die Einhaltung der Ausgangssperre, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Versorgung der Märkte mit Grundnahrungsmitteln.

Somit mussten auch alle Cafés, Restaurants und Bars spanienweit schließen. Ferner wurden Kinos, Theater, Fitnessstudios, Konzertsäle, Ausstellungsräume, Sportplätze, überdachte Pools, Diskotheken, Casinos, Vergnügungsparks, Wasserparks, Zoos und Sportplätze geschlossen. Auch Ämter und Dienststellen haben ganz oder teilweise geschlossen, Terminvereinbarungen für dringende Fälle sind ausschließlich telefonisch möglich.

Der Präsident der Kanarischen Inseln, Ángel Víctor Torres, kündigte an, dass die Regierung während der Corona-Krise, insbesondere für die Dauer der Ausgangssperre, täglich über die Situation beraten werde. Eine mögliche Entscheidung über eine Verlängerung werde situativ getroffen.

Zudem wurde bekanntgegeben, dass Polizei und Militär die Maßnahmen überwachen. Nach der Änderung der königlichen Verordnung am Samstag sind insbesondere in touristischen Regionen Polizisten damit beschäftigt, die  Ausgangssperre durchzusetzen und die Gäste in ihre Hotels zurückzuschicken. Sollten sich Privatpersonen weigern oder Geschäftsleute nicht an die verordneten Schließungen halten, drohen hohe Geldstrafen. Im Extremfall sind auch Festnahmen möglich.


Festival Soplo de Letras

El Sauzal ist Gastgeber des Festivals Soplo de Letras, ein Tag voller Aktivitäten und mit Künstler, die es zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Auf dem Festival werden Auftritte renommierter Künstler gezeigt, wie zum Beispiel Darío López, Jaime Caravacas und Grison Beatbox, Kase. O, Guitarricadelafuente oder Pedro Pastor und los Locos Descalzos.
Ein Festival mit einem sehr vollständigen Programm, das verschiedene Arten von Aktivitäten und Aufführungen abdeckt. Am 12. März wird das Festival mit Aktivitäten vorgestellt, um neue Zielgruppen zu gewinnen, und am 13. März wird der Humor mit Buchpräsentationen und Märkten vorgestellt. Am 14. März liegt der Schwerpunkt auf Musik mit Kinderaktivitäten, Workshops, Literatur und Poesie, und am 15. März stehen Theater und Aktivitäten in der Natur im Mittelpunkt.
Tickets gibt es ab 25,- Euro.


Candelaria-Karneval

Eine Woche nach dem Ende des Karnevals in Santa Cruz de Tenerife und Puerto de la Cruz ist der Karneval von Candelaria an der Reihe, dessen Thema in diesem Jahr der Zirkus sein wird.
Zu den beliebtesten Veranstaltungen des Karnevalprogramms gehören die Gala zur Wahl der Karnevalskönigin (12. März), das Regionaltreffen von Murgas, das seine neunzehnte Ausgabe feiert (13. März), der Coso del Carnaval (14. März) von Punta Larga bis zur Plaza de la Patrona de Canarias; und der Abschluss des Karnevals am 15. März mit „El Cosito“, einem Umzug der Kinderzentren von Candelaria, dem Choreographischen Festival und dem Tageskarneval mit den Karnevalsgruppen der Gemeinde und den Orchestern von Malibu und Johnny Maquinaria.
Darüber hinaus wird am 14. März das Orchester Los Guanches de Candelaria 15 Jahre später wiedervereinigt und teilt sich die Bühne mit den Orchestern Acapulco, Revelation und Grupo Beatriz de Asturias.


Fábia Rebordão

Fábia Rebordão – Kanarisches Fado-Festival
Im Rahmen des Festival de Fado de Canarias (Fado-Festivals der Kanarischen Inseln) ist das Theater Guimerá Gastgeber einer Aufführung der Künstlerin Fábia Rebordão. Die portugiesische Künstlerin gilt als eine der Referenzstimmen des neuen Fados.
Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit Künstlern wie Mariza zusammengearbeitet und ist auf großen Bühnen wie der New Yorker Carnegie Hall aufgetreten. Ihre musikalischen Einflüsse sind vielfältig und reichen von Soul über Bossa Nova, Morna, Blues und Jazz.
Tickets gibt es ab 15,- Euro

  • Wann: 08. März / 19:00 Uhr
  • Wo: Teatro Guimerá, Plaza Isla De La Madera, 38003 Santa Cruz
  • Telefon: 922 609 407
  • Plus Code: FP8X+G8 Santa Cruz de Tenerife
  • Infos: teatroguimera.es
  • Tickets: entradas.janto.es

Transformaciones

Transformaciones. Mujeres artistas entre dos siglos
Eine Ausstellung, die es uns ermöglicht, die breite Palette der Sprachen kennen und verstehen zu lernen, mit denen sich die Frauen von der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts bis zur Gegenwart auseinandergesetzt haben. Sie tut dies durch den verwandelnden und bahnbrechenden Blick einiger Künstler.
Ein Impuls zur Reflexion über die sozialen Hindernisse, die in der Vergangenheit für Frauen bestanden haben, die mehr als einmal gezwungen waren, ihre Intelligenz und ihr Genie als Abwehrmechanismus in patriarchalischen Kontexten zu verstecken.

  • Wann: 31. Januar bis 28. März
    Montag bis Freitag: 10:00 – 13:30 und 17:30 – 20:00 Uhr
    Samstags: 10:00 – 13:30 Uhr
  • Wo: Espacio Cultural CajaCanarias, Plaza del Patriotismo 1, 38002 Santa Cruz
  • Telefon: 922 47 11 00
  • Plus Code: FP9X+XH Santa Cruz de Tenerife
  • Infos: cajacanarias.com

Sammlung Los Bragales

Gemälde aus den 80er Jahren in Spanien – Sammlung Los Bragales
Eine Ausstellung, die eine kurze Auswahl von Gemälden aus der Sammlung Los Bragales (Santander), die Teil der TEA-Sammlung ist, zusammenführt. Sie können Werke von Künstlern sehen, wie zum Beispiel Juan Muñoz, Menchu Lamas, Víctor Mira, Bonifacio, José Manuel Broto, María Girona, Manuel Rivera, Joan Brossa und Santiago Serrano.
Zweifellos die bedeutendsten Protagonisten der 80er Jahre. Eine Zeit der reinen Kreativität, die eine Zeit des Abenteuers der bunten Sorglosigkeit, der Vielseitigkeit und einer Vielzahl verschiedener Stile war, die alle sozialen Manifestationen in ihrem Ziel für den Wandel und den Übergang in ein modernes Leben beeinflussten.

  • Wann: 06. Februar bis zum 20. März / Montag bis Freitag: 09:00 – 13:30 / 16:00 – 20:00 Uhr
  • Wo: TEA, Tenerife Espacio de las Artes, Avda. De San Sebastián 10, 38003 Santa Cruz
  • Telefon: 922 849 090
  • Plus Code: FP7X+GP Santa Cruz de Tenerife
  • Infos: teatenerife.es