Wellenkraftwerk für den Hafen von Granadilla

Die EU hat Mitte Januar einem Projekt des Cabildo von Teneriffa grünes Licht erteilt, demzufolge die Kraft der Wellen, die sich an der Mole des zukünftigen Industrie- und Handelshafens von Granadilla brechen werden, für die Erzeugung von sauberer Energie zu nutzen. Es handelt sich dabei um ein Projekt, an dessen Ausarbeitung die Universität La Laguna, die Hafenbehörde von Santa Cruz de Tenerife, das Technologische Institut für erneuerbare Energien (Iter), die französische Ingenieursschule und das britische Unternehmen Wavegen mitgearbeitet haben. Das Projekt läuft unter dem Namen Wavenergy und verfügt über ein Budget von 400.000 Euro. Etwas über die Hälfte davon wird Brüssel dazu beisteuern. Das Projekt zum Bau eines Industrie- und Handelshafens in Granadilla war von Beginn an insbesondere aus Umweltgründen äußerst umstritten. Doch trotz aller Widerstände wurde das Projekt schließlich auch auf EU-Ebene abgesegnet. Das Cabildo scheint nun alles daranzusetzen, das Image des Hafenprojektes durch Positivmeldungen zu verbessern.

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Erstellt am: 04.02.2007 08:59 Uhr

Die Pferde des Hl. Sebastian

In der Bucht von La Enramada in Adeje wurde am 20. Januar das Fest des Schutzpatrons San Sebastián gefeiert. An diesem Tag werden die Pferde im Meer gebadet.

Zu diesem Fest kamen ca.15.000 Besucher, um dieses eindrucksvolle Schauspiel mitzuerleben. Es sind aber auch Sinn und Verständnis für die Tradition, die Jung und Alt jedes Jahr zusammenkommen lassen. Die Feierlichkeiten begannen mit einer Messe in der Ortskapelle, wohin die Einheimischen pilgern, um ihren Schutzpatron, den Hl. Sebastian zu verehren. Gefeiert wurde den ganzen Tag lang.

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Erstellt am: 30.01.2007 11:07 Uhr

Neues Internetportal für Puerto de La Cruz

Unter der Adresse www.citpuerto.com präsentierte im Januar der Fremdenverkehrsverein (CIT) von Puerto der la Cruz ein eigenes Internetportal.

Neben allgemeinen Informationen über den beliebten Urlaubsort bietet die Website eine Plattform für alle Mitglieder der Vereinigung. Dabei soll eine Datenbank aller Hotels, Restaurants und Geschäfte der Stadt aufgebaut werden. In einem interaktiven Stadtplan wird zusätzlich die genaue Lage der ausgewählten Betriebe angezeigt. Bisher ist die Website nur in spanischer Sprache verfügbar. Die Plattform wird später auch in Deutsch und weiteren Sprachen verfügbar sein. Der Zeitpunkt dafür ist allerdings noch nicht bekannt.

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Erstellt am: 30.01.2007 10:40 Uhr

Dirigent wurde Ehrenbürger

Der bekannte Dirigent Víctor Pablo Pérez, der 20 Jahre lang Chefdirigent des Symphonieorchesters von Teneriffa war, wurde kurz vor Weihnachten im Rahmen eines festlichen Aktes im Rathaus von Santa Cruz de Tenerife zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Der neue Ehrenbürger erinnerte an die Anfänge des heute traditionellen Weihnachtskonzertes der Orquesta Sinfónica de Tenerife im Hafen von Santa Cruz -am 25. Dezember 2006 stand der ehemalige Orchesterchef als Gastdirigent bei der 13. Ausgabe dieses Konzertes auf der Bühne. Víctor Pablo Pérez wurde im Juli 2006 von dem Chinesen Lü Jia als künsterlischer Direktor des Symphonieorchesters abgelöst.

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Erstellt am: 30.01.2007 10:23 Uhr

Regierung will Antiterror-Pakt

Knapp einen Monat nach dem Terroranschlag auf den Madrider Flughafen steht für Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero fest, wie er gegen den Terrorismus vorgehen will.

Inzwischen traf sich Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba mit sämtlichen Parteichefs, um alle demokratischen Parteien in die Ausarbeitung einer neuen Antiterror-Strategie miteinzubeziehen und so einen größtmöglichen Konsens zu erreichen. Seitens der regierenden Sozialisten wird dabei ein multilateraler Pakt gegen den Terrorismus angestrebt, ähnlich dem so genannten Pacto de Madrid, der im November 1987 von allen Parteien unterzeichnet wurde. In dem Pakt wurden Grundprinzipien im Kampf gegen den Terrorismus vereinbart, Prinzipien wie die Unterstützung der Staatssicherheitskräfte, die Rolle der Justiz, internationale Zusammenarbeit sowie die Tatsache, dass die Antiterror-Politik nicht für Partei-Interessen missbraucht wird und für den Frieden kein politischer Preis gezahlt werden darf. Es geht nun darum, möglichst viele demokratische Kräfte in diesen Pakt einzubeziehen.Während Rubalcaba fast bei allen Parteien auf offene Ohren stößt, sträubt sich die oppositionelle Volkspartei (PP) bislang weiterhin. Um den Widerstand der Konservativen in dieser wichtigen Angelegenheit nach und nach zu brechen, zeigt sich Innenminister Rubalcaba um so bemühter, die Volkspartei in die Vereinbarung neuer Maßnahmen einzubinden.

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Erstellt am: 29.01.2007 11:29 Uhr

Finanzminister bremst Optimismus von Zapatero

Diplomatisch korrigierte Finanzminister Pedro Solbes kürzlich die Aussage des Ministerpräsidenten José Luis Rodríguez Zapatero, der voll Optimismus vor einigen Wochen verlauten ließ, dass die Gehälter in Spanien 2010 das Niveau Deutschlands erreicht haben werden.

Solbes hielt fest, dass er gesagt habe, dass Spanien in drei Jahren das europäische Durchschnittseinkommen übertreffen werde, bestimmt aber nicht das deutsche.

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Erstellt am: 29.01.2007 11:29 Uhr

Adán Martín in Mauretanien

Das mauretanische Staatsoberhaupt, Oberst Ely Ould Mohammed Vall signalisierte der kanarischen Regierung Anfang Januar seine Bereitschaft, mit den Kanaren im Kampf gegen die illegale Einwanderung zussammenzuarbeiten.

Gleichzeitig unterstrichen sowohl Adán Martín, als auch Ely Ould Mohammed Vall die Notwendigkeit von mehr Mitteln für die Bekämpfung dieser Problematik. Adán Martín traf sich in der Hauptstadt Nouakchott mit dem mauretanischen Staatsoberhaupt, Oberst Ely Ould Mohammed Vall. Währenddessen sprach der kanarische Justizminister José Miguel Ruano mit dem mauretanischen Innenminister, der ihm mitteilte, dass die Hilfe zu gering sei. Eine Ziffer nannte er in diesem Zusammenhang nicht, versicherte aber, dass die mauretanische Regierung 2006 bis zu 12.000 Personen in ihre Heimatländer rückgeführt hat. Damit wird klar, welche Rolle Mauretanien in der Immigrationsproblematik übernimmt. Das Land ist zu einem Transitland für Armutsflüchtlinge aus anderen afrikanischen Staaten geworden, die an den mauretanischen Küsten zu ihrer Reise nach Europa aufbrechen. Beide Regierungen, die kanarische und die mauretanische, zeigten sich einstimmig der Meinung, dass die illegale Zuwanderung nur durch die Lösung der Probleme auf dem afrikanischen Kontinent gestoppt werden kann.

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Erstellt am: 29.01.2007 11:28 Uhr

Calatrava interessiert an Brückenprojekt auf La Palma

Nachdem auf Teneriffa bereits zwei Bauwerke das Calatrava-Siegel tragen -das Messezentrum und das Auditorium in Santa Cruz -wird als nächste Insel möglicherweise La Palma ein Werk des berühmten Architekten aus Valencia vorweisen können. Seit Jahren wird in Los Llanos de Aridane an den Plänen für den Bau einer Brücke über die Schlucht Las Angustias zur Nachbargemeinde Tijarafe gefeilt. Schon vor zwei Jahren, berichtet Bürgermeister Juan Ramón Hernández González, wurde das Architekturbüro von Santiago Calatrava kontaktiert, um bei den Brückenbauexperten Rat zu suchen. Ingenieure, Architekten und Geologen des Calatrava-Teams kamen auf die Insel und bestimmten nach zehn Tagen den idealen Brückenverlauf. Nachdem das Viadukt nun bereits im Straßenbauplan der Insel sowie im Bodenordnungsplan von Los Llanos auftaucht und somit durchaus als in nächster Zukunft umsetzbar gilt, hat Calatrava Interesse an dem Auftrag angemeldet.

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Erstellt am: 29.01.2007 10:11 Uhr

Europa in deutschen Schulen

Die EU-Ratspräsidentschaft begann am 22. Januar 2007, an dem auf Initiative von Bundeskanzlerin Angela Merkel an allen deutschen Schulen – im In-wie im Ausland – ein EU-Projekttag gestartet wurde. An diesem Tag wurde der Unterricht von dem Thema Europa bestimmt.

Einen Europa-Projekttag führte auch die Deutsche Schule von Teneriffa durch. Mit den verschiedensten Aktivitäten und Ergebnissen überraschten die Schüler bezüglich dieses besonderen Themas. Den Schülern wurde in verschiedenen Referaten die Bedeutung der Europäischen Union und der deutschen Präsidentschaft näher gebracht. Den feierlichen Abschluss dieses wichtigen Tages gestaltete der Kindergarten der Deutschen Schule: mit einstudierten Liedern und einer schönen Dekoration der Klassenräume sowie einer Einladung zu einer Reise durch Europa wurde diese Veranstaltung zu einem vollen Erfolg. Bei dieser Reise stellte jeder Klassenraum ein europäisches Land dar, der bis ins kleinste Detail mit den landesüblichen Besonderheiten ausgestattet war. So fehlten auch nicht z.B. für Holland die Tulpen oder für Italien der schiefe Turm von Pisa. Die für jedes Land typischen Spezialitäten rundeten die gelungene Veranstaltung ab. Die Kinder hatten sogar Pässe gebastelt, die auch ein Passbild enthielten, und besuchten damit die verschiedenen Länder, wo sie jeweils einen Stempel in ihren Pass bekamen. <BR>Nach dem Empfang der Ehrengäste und den Ansprachen trugen die Kinder nacheinander zum Klang der jeweiligen Nationalhymne die Landesflagge zu einem Gerüst, um sie dort einzustecken. Danach ließen sie unter großem Jubel ihre Luftballons steigen, die mit ihren Adressenkärtchen versehen waren.

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Erstellt am: 28.01.2007 11:06 Uhr

La Palma mit neuem Logo

Das Tourismuspatronat der Isla Bonita hat sich die FITUR ausgesucht, um den neuen Insellogo vorzustellen, der vor wenigen Tagen offiziell zugelassen wurde. Der neue Logo, der sich an seinem Vorgänger orientiert und in groben Zügen nur eine Vereinfachung des Signets ist, wurde von dem Künstler Facundo Fierro entworfen. Bezüglich der internationalen Fachmesse Fitur kündigte Sicilia an, dass La Palma mit verschiedenen Projekten zur Verbesserung des touristischen Angebots nach Madrid reisen wird.

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Erstellt am: 28.01.2007 10:10 Uhr