Verkehrssünder werden hart angefasst

Wer auf Spaniens Autobahnen zu schnell unterwegs ist, muss inskünftig mit hohen Strafen rechnen. Die spanische Regierung plant eine drastische Verschäfung der entsprechenden Gesetze.

Sie will diese Änderungen im Schnellverfahren durch das Parlament bringen, so dass sie bereits ab kommenden Winter in Kraft treten. In Zukunft droht Autofahrern, die mit über 200 Stundenkilometern auf der Autobahn unterwegs sind oder mehr als 1,2 Promille Alkohol im Blut haben, eine bis zu sechsmonatige Gefängnisstrafe. Bei Ersttätern kann die Gefängnisstrafe in eine Geldstrafe umgewandelt werden. Und zudem müssen die Delinquenten mit einem Führerscheinentzug von bis zu vier Jahren rechnen. Ähnliche Strafen gibt es inskünftig auch für Verkehrsteilnehmer, die in der Stadt oder Ortschaft erwischt werden.  Besonders hart wird inskünftig durchgegriffen, wenn das Leben anderer Menschen gefährdet wurde. Die Regierung will mit diesen Massnahmen den steigenden Unfallzahlen ins Spanien entgegenwirken.

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Erstellt am: 09.07.2007 08:25 Uhr

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