Weiterhin schwere Dürre in Spanien seit 1912

Spanien -Spanien leidet unter der schwersten Dürre seit mindestens 40 Jahren. Vor allem in den Autonomien entlang des Mittelmeeres hat es seit 18 Monaten kaum noch geregnet, dort herrsche sogar die schwerste Dürre seit 1912. Laut dem Sprecher der spanischen Wasserversorgung, Jaime Palop, werde die Situation kritisch wenn sich die Wetterlage in den kommenden Monaten nicht ändere. In ganz Spanien sind die Wasserreserven um mehr als 50% gesunken. In Katalanien sind die Staudämme sogar nur noch zu einem Fünftel gefüllt und haben damit fast schon die Grenze erreicht, ab der das Wasser als unbrauchbar gilt. Insgesamt ist dort in den vergangenen Monaten 40% weniger Regen als gewöhnlich gefallen, so eine Sprecherin des spanischen Wetterdienstes. Das Ayuntamiento von Barcelona sucht bereits nach Möglichkeiten, sich anderweitig mit Wasser zu versorgen. Der Wassermangel könnte auch dem Tourismussektor stark schaden. Zudem sagt der Chef des spanischen Bauernverbands Fenacore, Andrés del Campo, nur wenn es innerhalb der nächsten Tage in Strömen gieße, wäre die Ernte gerettet. Falls nicht, droht eine Katastrophe.

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Erstellt am: 06.04.2008 23:35 Uhr

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