Bei der Einreise zu beachten

Folgende Bedingungen sind bei der Einreise zu beachten:

  1. Um Zugang zu den Beherbergungsbetrieben der Kanarischen Inseln zu erhalten, müssen touristische Nutzer über sechs Jahren, die nicht aus dem Gebiet der Autonomen Gemeinschaft der Kanarischen Inseln kommen, nachweisen, dass sie innerhalb eines Zeitraums von höchstens 72 Stunden vor ihrer Ankunft den aktiven Infektionsdiagnosetest der Gesundheitsbehörden gemacht haben, der bescheinigt, dass der touristische Nutzer nicht positiv als Überträger von COVID-19 getestet wurde.
  2. Vor der Formalisierung der Reservierung oder des Vertragsabschlusses für die Unterbringung von Touristen in einer der touristischen Einrichtungen der Kanarischen Inseln werden Sie darüber informiert, dass die Bedingungen für den Zugang zu diesen Einrichtungen die Akkreditierung der Durchführung des oben genannten diagnostischen Tests beinhalten.
  3. Diese Regelungen gelten NICHT für Bewohner der Kanaren, die als Übernachtungstouristen auf andere Kanareninseln reisen, sofern sie eine Eidesstattliche Erklärung unterschrieben vorlegen können, mit der sie bestätigen, in den letzten 15 Tagen die Kanaren nicht verlassen zu haben und in dieser Zeit keine Covid-19-Symptome hatten sowie für Reisende mit Wohnsitz außerhalb der Kanaren, die dem Beherbergungsbetrieb ein Reisedokument vorlegen können das belegt, dass die Einreise auf die Kanaren länger als 15 Tage her ist und zusätzlich in einer Eidesstattlichen Erklärung bestätigt wird, dass sie in den letzten 15 Tagen keine Covid-19-Symptome hatten. Diese unterschiedliche Behandlung beruht auf der Tatsache, dass diese Menschen kein potentielles Risiko für die Gesundheitskapazität der kanarischen Gesundheitszentren darstellen.
  4. Die Vermieter der Beherbergungsbetriebe sind dazu verpflichtet, ihre Gäste im Vorwege über die genannten Einreisebestimmungen zu informieren sowie darüber, dass der Zugang zur touristischen Unterkunft nur gewährt werden darf bei Vorliegen eines negativen Corona-Tests (bzw. der Eidesstattlichen Erklärung, falls von der Testpflicht ausgenommen).
  5. Die Unterbringungseinrichtung hat jede Person den Zugang zu verweigern, die für sie die geltenden Bedingungen nicht erfüllt.
    Ungeachtet dessen und wenn der Grund für die Verweigerung des Zugangs das Fehlen des oben genannten diagnostischen Tests ist, muss in der Einrichtung über die Orte informiert werden, an denen sie diesem Test unterzogen werden könnte, oder diese Möglichkeit in der Einrichtung selbst auf Kosten des touristischen Nutzers anbieten. Ausnahmsweise können in dem Fall, dass der touristische Nutzer keinen Test vorweisen kann aber seine Bereitschaft zur Durchführung des Tests nachweist, ausnahmsweise Zugang und Übernachtung für die zur Erlangung der Ergebnisse erforderliche Zeit genehmigt werden. In diesem Fall kann der touristische Nutzer den Raum nur verlassen, um den Test zu machen und die Ergebnisse einzuholen.
  6. Jeder Beherbergungsbetrieb hat an seiner Rezeption in mindestens fünf Gemeinschaftssprachen Hinweise und Informationen über die in diesem Artikel genannten Zugangsbedingungen auszuhängen.
  7. Der Nachweis des Tests in elektronischer oder Papierform muss neben den Identitätsangaben der getesteten Person auch den Namen des durchführenden Labors und den Zeitpunkt der Durchführung des Tests beinhalten.
  8. Innerhalb von maximal 48 Stunden vor der Abreise aus dem Beherbergungsbetrieb werden touristische Nutzer, deren Bestimmungsort entweder einen negativen Test auf COVID-19 oder Quarantäne für ihre Rückkehr verlangt, von der Einrichtung von Orten, an denen diagnostische Tests durchgeführt und von den Gesundheitsbehörden genehmigt werden können, wie es der Rückreisezielort erfordert, und an denen eine Bescheinigung über die Durchführung des Tests, seine Bedingungen und das Ergebnis ausgestellt wird.
  9. Die Beherbergungsbetriebe auf den Kanarischen Inseln müssen dem kanarischen Gesundheitsdienst die Informationen, die in den Anmeldeformularen gemäß der Verordnung INT/1922/2003 vom 3. Juli 2003 enthalten sind, zusammen mit den Unterlagen zur Verfügung stellen: Den Nachweis, dass der Kunde die in den vorstehenden Abschnitten genannten Bedingungen für den Zugang zu der Einrichtung erfüllt.
  10. Bei Einreise muss die spanische Tracing-App „Radar Covid“ aktiviert werden und während des Aufenthalts sowie bis einschließlich dem 15. Tag nach Ausreise aktiviert bleiben (Links zur App siehe unten).

   
Jeder Beherbergungsbetrieb ist für die Verarbeitung der Daten verantwortlich, die er von den Personen erhebt, die seine Dienstleistungen gebucht oder in Auftrag gegeben haben. Diese Einrichtungen stellen sicher, dass die obligatorischen Sicherheitsmaßnahmen angewendet werden, die ergeben sich aus der entsprechenden Risikoanalyse, wobei zu berücksichtigen ist, dass die Verarbeitungen besondere Datenkategorien betreffen.

Links zu den Apps:

    

Eine Übersicht von Testmöglichkeiten finden Sie unter:

   


Alarmzustand für Spanien

Seit dem 25.10.2020 ist der verhängte Alarmzustand für ganz Spanien in Kraft getreten und im BOE veröffentlicht worden, mit Ausnahme der Kanarischen Inseln. Die Notwendigkeit des Alarmzustandes war gegeben und damit konnte eine landesweite Ausgangssperre verhängt werden. Diese gilt nun von 23:00 bis 06:00 Uhr morgens und für die nächsten zwei Wochen. Die Kanaren sind aufgrund der guten epidemiologischen Zahlen von dieser Ausgangssperre nicht betroffen. Die spanische Regierung plant, diesen Alarmzustand bis zum 09. Mai 2021 verlängern zu lassen, jedoch muss das vom Kongress abgesegnet und genehmigt werden, was Sánchez für diese Woche angesetzt hat. Nicht von der Ausgangssperre betroffen sind Menschen, die zur Arbeit oder auf dem Heimweg sind, Medikamente besorgen oder sich um Kinder oder Hilfsbedürftige kümmern.

Der Unterschied von diesem zum ersten Alarmzustand ist, dass die Verfügungsgewalt hinsichtlich der Maßnahmen bei den lokalen Regierungsstellen liegt. Somit können diese auch entscheiden, dass ein Bezirk mit einer hohen Inzidenz komplett unter Quarantäne steht und ein Bezirk mit guten Zahlen Lockerungen zugewiesen bekommt. Die Regierung behält sich jedoch das Recht vor, einzugreifen.

Weiterhin ist es aber notwendig, das FCS-Formular ausgefüllt bei der Einreise vorzulegen.

HIER GEHT ES ZUM FORMULAR

 


Keine Reisewarnung für die Kanarischen Inseln

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien wird derzeit aufgrund hoher Infektionszahlen noch gewarnt. Ab dem 24. Oktober 2020 gilt dies nicht mehr für die Kanarischen Inseln.

Landesweit beträgt die Inzidenz mehr als 50 Fälle pro 100.000 Einwohner auf sieben Tage, weshalb Spanien, mit Ausnahme der Kanarischen Inseln, zum Risikogebiet eingestuft wurde.

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist seit dem 21. Juni 2020 grundsätzlich wieder möglich, mit Beschränkungen im Land. Bei Einreise kann eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden erfolgen. Personen mit einer Temperatur von über 37,5° C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla bleiben geschlossen.

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen.

 


Ganz Spanien Risikogebiet

Ganz Spanien wird aktuell als Gebiet, in denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, ausgewiesen.

Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt nach gemeinsamer Analyse und Entscheidung durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Für Einreisende in die Bundesrepublik Deutschland, die sich zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb der letzten 14 Tage vor Einreise in einem Risikogebiet aufgehalten haben, kann gemäß den jeweiligen Quarantäneverordnungen der zuständigen Bundesländer, eine Pflicht zur Absonderung bestehen.

Infos zu Quarantäne, Testpflicht, Kostenlose Tests, Merkblatt und Aussteigekarte finden Sie HIER.

Einreise aus einem Risikogebiet HIER WEITERE INFOS


Zapfenstreich um 01:00 Uhr

Die kanarische Regierung hat am 20.08.2020 weitere Maßnahmen beschlossen, die die sich beschleunigende Ausbreitung von Corona auf den Kanaren bremsen soll. Dies hat die kanarische Regierung auf ihrer offiziellen Webseite bekannt gegeben.

Zu den Maßnahmen gehört unter anderem die vollständige Schließung der Nachtlokale auf allen Kanarischen Inseln. Das betrifft Diskotheken, Partyterrassen, Tanzsäle, Coctailbars, egal ob mit oder ohne Livemusik. Diese müssen vollständig schließen und dürfen auch ihre Außenbereiche nicht mehr betreiben.

Auch für alle andere Gastronomiebetriebe, Bars, Cafés und Restaurants werden neue Einschränkungen eingeführt. Sie müssen spätestens um 01:00 Uhr schließen und dürfen nach 00:00 Uhr keine neuen Gäste mehr einlassen.

Der Beschluss der Regierung soll am Freitag, 21.08.2020, im kanarischen Amtsblatt (BOC) veröffentlicht werden. Vermutlich werden die Maßnahmen dann im Moment der Veröffentlichung in Kraft treten, so wie es bereits bei der Verschärfung der Maskenpflicht am vergangenen Freitag der Fall war.

Die kanarische Regierung sieht insbesondere im exzessiven Nachtleben den Grund für die vor allem bei jungen Menschen stark zunehmende Zahl von Coronafällen. Rund 85% aller Neuansteckungen auf den Kanaren würden zurzeit bei Personen unter 30 Jahren entdeckt und stünden im Zusammenhang mit Aktivitäten des Nachtlebens und privaten Partys, bei denen die Regeln nicht eingehalten würden, erklärte die Regierung kürzlich.

 


Keine Straßenbahn ab 00:00 Uhr

Die Straßenbahn von Teneriffa wird ab Freitag, den 21.08.2020, den Nachtdienst gemäß den neuen Maßnahmen gegen Covid-19 aussetzen, so dass die Fahrzeuge in den frühen Morgenstunden des Samstags, Sonntags und an Feiertagen, zwischen 00:00 Uhr und 06:00 Uhr, nicht in Betrieb sein werden.

In Anbetracht der neuen Kontroll- und Präventivmaßnahmen gegen Covid-19, die von der Regierung der Kanarischen Inseln erlassen wurden, und in Befolgung der Anweisungen des Cabildo von Teneriffa, wird Metrotenerife ab Mitternacht den ununterbrochenen Nachtdienst am Wochenende, den die Linie 1 von 00:00 Uhr bis 06:00 Uhr angeboten hat, aussetzen.

Diese Variante des Dienstes wird beibehalten, während die letzten von der regionalen Exekutive festgelegten Kontrollmaßnahmen aktiviert werden, informiert Metropolitano in einer Pressemitteilung.
Auf der anderen Seite wird der Wochenend-Tagesdienst an Samstagen, Sonn- und Feiertagen in der gewohnten Weise fortgesetzt.

Die Linie 1 als auch die Linie 2 beginnen den Dienst um 06:00 Uhr morgens und enden um Mitternacht.
Es sei daran erinnert, dass die maximale durchschnittliche Auslastung pro Straßenbahn immer noch 66% beträgt und dass die Kapazität auf 132 Sitzplätze pro Einheit begrenzt ist (64 Sitzplätze, alle Sitze in jeder Straßenbahn + 68 Stehplätze, 2 Personen pro Quadratmeter).

Ebenso wendet Metrotenerife weiterhin Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen und -protokolle an, damit das Stadtbahnsystem mit größtmöglicher gesundheitlicher Sicherheit funktioniert, abgesehen von der Beeinflussung der Einhaltung anderer wichtiger Vorschriften wie der obligatorischen Verwendung von Masken.


Neue Sicherheitsbestimmungen am dem 14.08.2020

Die kanarische Regierung hat beschlossen, die Maskenpflicht zu verschärfen, damit die Maske auch auf der Strasse (oder wenn man am Strand spazierengeht) getragen werden muss. Von Versammlungen ab 10 Personen wird abgeraten. Nachtlokale werden nur 70 Prozent ihrer Terrassen nutzen können, aber keine geschlossenen Räume.

HIER ZUM ORIGINAL

Dem Absatz 1.1 betreffend „Vorsichts- und Schutzpflichten“ wird ein dritter Unterabsatz mit folgendem Wortlaut angefügt:

„Es wird EMPFOHLEN, alle Arten von Gruppierungen oder Zusammenkünften von Nicht-Gemeinschaftsmitgliedern, die in privaten Räumen stattfinden, auf maximal 10 Personen zu beschränken, auch wenn der Sicherheitsabstand garantiert werden kann.

Abschnitt 1.3 über „Obligatorische Verwendung von Masken“ wird wie folgt geändert: 1.3 Obligatorische Verwendung von Masken

Alle Personen ab sechs Jahren sind verpflichtet, eine Maske zu tragen:

(a) Auf öffentlichen Straßen, in offenen Räumen und in allen geschlossenen Räumen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind oder die der Öffentlichkeit zugänglich sind, unabhängig von der Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen.

(b) In nichtuniversitären Bildungseinrichtungen sind Masken nicht obligatorisch:

b.1.- im Falle von schulischen stabilen Kohabitationsgruppen.

b.2.- in den übrigen Schulgruppen, wenn sie an ihren Schreibtischen in einem Abstand von mindestens 1,5 Metern sitzen.

c) Im Hotel- und Gaststättengewerbe und bei Dienstleistungen, einschließlich Bars und Cafeterien, ist die Verpflichtung zum Tragen einer Maske nur während des Essens oder Trinkens ausgeschlossen.

(d) In Natur- oder Freiflächen AUSSERHALB VON BALLUNGSZENTREN ist die Maskenpflicht ausgeschlossen, sofern der Zustrom von Personen die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von mindestens 1,5 Metern zwischen den Personen ermöglicht.

e) An Stränden und in Schwimmbädern ist die Pflicht zum Tragen einer Maske während des Badens und während des Aufenthalts in einem bestimmten Raum, ohne sich zu bewegen, ausgeschlossen, sofern die Einhaltung des zwischenmenschlichen Sicherheitsabstands zwischen allen nicht zusammenlebenden Personen gewährleistet werden kann. In jedem Fall wird die Verwendung einer Maske an Zugangspunkten, auf Reisen und bei Spaziergängen in diesen Räumen und Einrichtungen obligatorisch sein.

f) Die Eigentümer von Einrichtungen, Räumen und Räumlichkeiten müssen die Einhaltung dieser Verpflichtungen in ihnen garantieren.

g) Der korrekte Gebrauch der Maske ist obligatorisch, wobei Nase und Mund jederzeit vollständig bedeckt sein müssen. Es muss auch korrekt an Nase und Kinn angepasst sein, um den Austritt von Atemwegssekreten in die Umwelt zu verhindern.

2. Die Verpflichtung zum Tragen einer Maske wird in den Fällen, die in Artikel 6.2 des Königlichen Gesetzesdekrets 21/2020 vom 9. Juni über dringende Präventions-, Eindämmungs- und Koordinierungsmaßnahmen zur Bewältigung der durch das COVID-19 verursachten Gesundheitskrise festgelegt sind, nicht verlangt.

(3) Die Verwendung einer Maske wird empfohlen:

a) In privaten Räumen, sowohl offen als auch geschlossen, wenn Menschen aus verschiedenen Zentren des Zusammenlebens zusammenkommen.

b) Von hygienischer Art, vorzugsweise wiederverwendbar.

Anpassung des Regierungsabkommens vom 19. Juni 2020.

Die Abschnitte des Regierungsabkommens vom 19. Juni 2020 müssen entsprechend den in Abschnitt 1.3 „Obligatorische Verwendung von Masken“ festgelegten Anforderungen angepasst werden.

Die Bestimmungen des Absatzes 11 von Punkt 2.1 über „Allgemeine Maßnahmen in Bezug auf den Mess- und Sicherheitsabstand“ werden jedoch mit dem Wortlaut des Regierungsabkommens vom 9. Juli 2020 beibehalten.

Zum Punkt 2.1 „Allgemeine Maßnahmen betreffend Spurweite und Sicherheitsabstand“ wird Punkt 12 hinzugefügt, der wie folgt lautet:

„2.1.12. Das RAUCHEN, der Gebrauch von Tabakinhalationsgeräten, Wasserpfeifen, Bongos, Shisha oder dergleichen ist auf öffentlichen Straßen und im Freien nicht gestattet, sofern nicht gewährleistet werden kann, dass ein Sicherheitsabstand von 2 Metern zwischen den Personen eingehalten wird.

Punkt 3.2(a) betreffend „Verpflegungsaktivitäten“ wird wie folgt geändert:

„(a) Zwischen Tischen oder Tischgruppen sowie an der Bar, zwischen Kunden oder Gruppen muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die maximale Belegung pro Tisch oder Tischgruppe im Innen- und Außenbereich beträgt zehn Personen. In jedem Fall müssen die Betriebe den oben genannten Trennungsabstand ausreichend gekennzeichnet haben“.

Abschnitt 4.2 über „Diskotheken und Nachtleben“ wird wie folgt geändert:

Diskotheken und Nachtleben.

Diskotheken und andere nächtliche Unterhaltungseinrichtungen dürfen der Öffentlichkeit NUR FREILUFTBERRICHE zum Verzehr bei Tisch zugänglich machen. In jedem Fall darf die Kapazität auf den Terrassen nur 75% betragen. Tanzflächen sind nicht erlaubt.

Dem Punkt 4 betreffend „Bedingungen für die Entwicklung bestimmter Einrichtungen, Aktivitäten und öffentlicher Veranstaltungen“ wird ein Absatz 6 mit folgendem Wortlaut angefügt:

„4.6. Freizeit-, Vergnügungs- und Unterhaltungsschiffe mit wirtschaftlicher Tätigkeit dürfen der Öffentlichkeit ausschließlich Außenbereiche für den sitzenden Verzehr zugänglich machen. In jedem Fall wird die maximal zulässige Kapazität 75% betragen“.


Gesundheitscheck bei der Einreise

Einreisekontrollen 2020

Bei der Einreise nach Spanien – und damit auch auf die Kanarischen Inseln – wird es Gesundheitskontrollen geben. Zudem müssen Reisende ein elektronisches Formular ausfüllen. Daraus generiert sich ein QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss.

Wer aus einem anderen Land auf die Kanarischen Inseln reist, muss sich einer medizinischen Kontrolle unterziehen. Dabei werden die Dokumente geprüft, Fieber gemessen und eine Sichtkontrolle des Einreisenden vorgenommen. Dies erfolgt unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft.

Fieber bei der Einreise aktiviert Gesundheitsprotokoll

Das Fiebermessen erfolgt kontaktlos durch Kamerasysteme oder persönlich. Die erhobenen Daten werden jedoch nicht gespeichert. Damit soll die Privatsphäre bestmöglich gewahrt bleiben, heißt es im entsprechenden Beschluss im spanischen Amtsblatt „Boletín Oficial del Estado“ (BOE). Weiter wird dort festgelegt, dass nur Personen mit einer Körpertemperatur unter 37,5 Grad einreisen dürfen.

Überschreitet ein Gast diesen Wert, wird zunächst eine weitere Messung durchgeführt. Liegt diese ebenfalls über dem Grenzwert, wird das Gesundheitsprotokoll aktiviert. Der Passagier wird dann in eine Gesundheitseinrichtung gebracht und dort untersucht. Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, dürfen ihre Reise gar nicht erst antreten.

QR-Code bei Einreise auf die Kanarischen Inseln nötig

Zudem müssen alle Einreisenden einen QR-Code generieren. Diesen erlangen Touristen durch Ausfüllen eines elektronischen Dokuments. Dabei werden die Adresse in der Heimat sowie im Urlaub, die Telefonnummer, die Flugdaten und Daten zur Gesundheit des Besuchers abgefragt. Zudem muss die Ausweisnummer angegeben werden.

Das Dokument kann erst 48 Stunden vor dem Abflug ausgefüllt werden. Der daraus abgeleitete QR-Code, eine einzigartige Grafik, die von speziellen Scannern gelesen werden kann, gilt dann einmalig für die Reise nach Spanien.

Wo bekomme ich den QR-Code zur Einreise auf die Kanaren?

Generiert werden kann der QR-Code auf der Website des Spain Health Travel Programms (SpTH). Die Website wurde in vier Sprachen konzipiert, darunter auch auf deutsch.

 Sie finden die Website unter diesem Link hier.

Das Ausfüllen des Dokuments dauert rund fünf Minuten.

Ab wann muss ich das spanische Einreise-Dokument ausfüllen?

Das neue Gesundheitsdokument muss seit dem 1. Juli 2020 vor Reiseantritt ausgefüllt werden. Es gibt allerdings eine Übergangsfrist bis zum 31. Juli. In dieser Zeit kann das Ausfüllen auch bei der Einreise nachgeholt werden. Danach ist es verpflichtend, sich vor dem Reiseantritt um alle Dokumente zu kümmern.

 

Wichtig: Vor Ort gelten zudem spezielle Verhaltensregeln. Dazu gehört beispielsweise das Tragen einer Gesichtsmaske unter besonderen
Umständen.

 
 

Urlaub 2020 auf Teneriffa

Der neue Urlaub

Das müssen Urlauber jetzt wissen:

Die Regierung der Kanarischen Inseln hat die Regeln für die Zeit nach dem Alarmzustand erneut gelockert. Zunächst war für die „neue Normalität“ ein Plan mit mehreren Verboten erstellt worden. Aufgrund der weiterhin sinkenden Corona-Zahlen wurden diese nun jedoch abgemildert.

Ende Juni hat die Regierung der Kanarischen Inseln offiziell die „neue Normalität“, wie die Politik die Zeit nach den Covid-19-Sonderregeln nennt, eingeläutet. Die speziellen Verhaltensregeln sahen dennoch weiterhin Ge- und Verbote vor. Anfang Juli wurden diese Regeln erneut gelockert. Nachfolgend erfahren Sie, wie Sie sich jetzt verhalten müssen:

Abstand
Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt weiterhin. Ist es nicht möglich, die Distanz zu anderen Personen zu wahren, muss eine Gesichtsmaske getragen werden. Wird gegen diese Maskenpflicht verstoßen, gibt es Geldstrafen von bis zu 100 Euro.

Veranstaltungen und Massenaktivitäten
Die Grenze von 1.000 Personen bei Veranstaltungen im Freien darf nicht überschritten werden. In geschlossenen Räumen liegt diese schon bei 300 Teilnehmern. Zudem muss der Zugang gestaffelt erfolgen. Menschenansammlungen ohne Abstand gilt es unter allen Umständen zu vermeiden.

Gastronomie
1,5 Meter Sicherheitsabstand müssen zwischen den Tischen, Tischgruppen oder an der Bar eingehalten werden. Es darf keine gemeinsam genutzte Speisenkarte verwendet werden.

Hotels, Apartments und andere touristische Unterkünfte
Die spezifischen Sicherheitsmaßnahmen jeder Einrichtung müssen eingehalten werden. Animationsveranstaltungen dürfen nur im Freien stattfinden. Dabei gibt es keinen Austausch von Requisiten. Bei Buffets müssen Spuckschutze verwendet werden. Zudem gibt es nur Einzelteller. Dies bedeutet, dass beispielsweise keine Schüsseln für alle auf einem Tisch platziert werden dürfen. Ab Anfang Juli sollen diese Regeln sukzessive gelockert werden. Daher ist es umso wichtiger, beim Check-in nach den aktuell gültigen Ge- und Verboten zu fragen.

Kulturelle Aktivitäten
In geschlossenen oder offenen Räumen werden die Sitzplätze im Voraus zugewiesen. Auch dabei gilt ein Sicherheitsabstand.

Sport
Gruppen bestehen aus maximal 30 Personen im Freien oder 25 Personen in Hallen. Dabei soll ein präventiver Hygiene-Abstand eingehalten werden, wenn die Sportart dies erlaubt. Ständiger zwischenmenschlicher Kontakt ist nicht gestattet.

Sportveranstaltungen und öffentliche Shows
Entweder wird der Sicherheitsabstand eingehalten oder eine Maske getragen. Zudem dürfen maximal 75 Prozent der eigentlichen Kapazität hereingelassen werden. Sollte diese größer sein, gilt die Beschränkung von 300 Personen in Hallen oder 1.000 Personen im Freien. Das sitzende Publikum muss ebenfalls einen Sicherheitsabstand einhalten.

Religiöse Veranstaltungen
Auch in Kirchen und vergleichbaren Einrichtungen gilt ein Sicherheitsabstand. Zudem dürfen maximal 75 Prozent der eigentlichen Kapazität oder die bereits bekannte Personenzahl teilnehmen.

Beerdigungen
Auch bei Bestattungen gilt der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. Zudem dürfen maximal 50 Personen im Freien oder 20 Personen in geschlossenen Räumen anwesend sein. Das gilt auch für den Trauerzug. An Einäscherungszeremonien dürfen nicht mehr als fünf Personen teilnehmen.

Religiöse oder private Veranstaltungen
Der Sicherheitsabstand zwischen nicht im selben Haushalt lebenden Personen muss eingehalten werden. Auch hier gilt eine maximale Kapazität von 75 Prozent der eigentlichen Teilnehmerzahl. Maximal 250 Personen sind im Freien oder 150 in geschlossenen Räumen zugelassen.

Strände
Am Strand gelten die speziellen kommunalen Vorschriften, wobei ein Abstand von 1,5 Metern obligatorisch ist. Sport ist nur einzeln oder paarweise gestattet, wobei Kontakt jeglicher Art untersagt ist. Liegen oder Hängematten müssen nach dem Gebrauch desinfiziert werden. Dabei gilt ein Mindestabstand von zwei Metern.

Camping / Zelten
Camping ist nur mit vorheriger Genehmigung der Gemeinde und in Gruppen von maximal 20 Personen gestattet.

Nachtleben
Seit dem 2. Juli gilt, dass wieder mehr Personen in Bars und Clubs ausgehen dürfen. Das Tanzverbot bleibt allerdings weiterhin bestehen.

Zudem muss vor der Reise ein Gesundheitsdokument ausgefüllt werden. Ein daraus generierter QR-Code wird bei der Einreise benötigt.

Alle Informationen dazu finden Sie HIER.